Trotz der hohen Temperaturen bewahrte die Frauencombo „Strandgeflüster“ kühle Köpfe. Die Mindenerinnen setzten sich im Endspiel gegen ihren Hamburger Widerpart „Strandperlen“ mit 2:0 nach Sätzen durch. Auch das Männerfinale war nach zwei Durchgängen beendet. Der Sieg ging an die „Lifeguards“ aus Porta Westfalica. Sie behielten gegen die Kasseler „Beachbrother“ die Oberhand.

Für die heimischen Vertreter lautete hingegen das Motto „Dabei sein ist alles“ beziehungsweise „Hauptsache wir haben Spaß“. Als „Herxfeldhexen“ lehrten Sassenbergs Handballerinnen ihre Gegner zwar nicht unbedingt das Fürchten, waren aber für einige sehenswerte Spielzüge gut und verließen immerhin zweimal siegreich den Sandplatz. Der Einzug ins Viertelfinale blieb ihnen jedoch ebenso verwehrt wie den Warendorfer Männerteams. Als „Bingo Players“ war die „Erste“ der WSU an den Start gegangen. Und hatte Pech. Denn nach ihrem Auftaktsieg verlor sie die drei folgenden Partien allesamt im „Shoot-Out“. Diese Art der Entscheidungsfindung wird beim Beachhandball angewandt, wenn es nach zwei Sätzen unentschieden steht. Das „Koopa Troopa Beachteam“ verpasste das Weiterkommen deutlich. Sollte Trost notwendig gewesen sein, so gab es diesen in Form kühler Getränke und auf der traditionellen Beachparty.


Quelle: die Glocke